Wie verkaufe ich mein Haus zu den besten Konditionen?

Vor dem Verkauf

Meine Eltern wollen ihr Haus bei Mühlenberge verkaufen und sich in Falkensee eine Wohnung suchen. Egal, ob Berlin oder Drumherum, die sich stellenden Probleme bedürfen alle einer möglichst optimalen Lösung. Das Internet ist voll von Rat- und Tippgebern in Bezug auf den bestmöglichen Verkauf meiner Immobilie. Es finden sich zu dem Thema Broschüren von Verkäufern, Käufern und Maklern. Ich habe meinen Eltern versprochen zu helfen und beschlossen mich dazu erstmal, in die Rolle des potentiellen Käufers des Hauses zu versetzen. Was würde ich erwarten?

Vor dem Besichtigungstermin

Als Käufer möchte ich in ein aufgeräumtes, sauberes Haus kommen, das Behaglichkeit und Wohnlichkeit ausstrahlt. Ich möchte weder über lose Kabel stolpern, mit abgeblätterter Farbe konfrontiert oder von einem unerträglichen Duft eingenebelt werden. Auch auf dem Weg zum Gebäude möchte ich mich nicht durch wild wuchernde Büsche schlagen müssen oder den Müll der letzten Tage in Augenschein nehmen.

Für mich als Verkäufer bedeutet es, im Vorfeld des Besichtigungstermins kleine Reparaturen auszuführen, zu putzen, zu lüften und nicht übertrieben zu dekorieren. Kurz gesagt: Dem Verkäufer muss ein gepflegtes Ensemble von Haus und Außenanlage geboten werden. Die Kosten für das entsprechende Herrichten werden sich rentieren, wenn dadurch der Kaufpreis angehoben wird.

Zum Besichtigungstermin

Ich liebe dieses Haus. Gerade deshalb frage ich mich, ob ich es selber an den Käufer bringen soll. Neige ich nicht zu überzogen anmutenden, euphorischen Äußerungen? Trauen sich deshalb die vermeintlichen Käufer vielleicht gar nicht zu kaufen, um mir das so liebgewonnene Haus nicht wegzunehmen? Meine Antwort lautet: Ich sollte einen Makler beauftragen! Der verfügt über professionelle Kompetenz sowohl in Hinblick auf die rechtlichen Fragen als auch im Bereich der Verkaufsstrategie. Sollte ich beim Besichtigungstermin anwesend sein müssen, werde ich mich selbstverständlich angemessen kleiden. Ein seriöses Outfit signalisiert Vertrauen, legere Joggingklamotten bewirken das Gegenteil.

Rechtliche Aspekte

Im Gespräch mit dem Makler hat er mir einige Punkte aufgezeigt, die noch erledigt werden müssen, bzw. die für mich nicht in Betracht kommen. Hierzu gehören:

  • Erstellen eines Mängel nicht beschönigenden, aber trotzdem verkaufsfördernden Exposés
  • Verweis auf eine Energiebilanz (gerade in Berlin von immenser Bedeutung)
  • korrekte Werteermittlung
  • Versteuerung des Immobilienverkaufs
  • Habe ich alleine das Anrecht auf den Erlös des Hauses?
  • Gibt es Personen, die ein Wohnrecht im Hause haben?

Weitere grundsätzliche Überlegungen

Der Interessent muss selbstverständlich solvent sein. Das heißt für mich, ich darf nicht blauäugig an die Sache herangehen, sondern ich muss einen Nachweis seiner Kreditwürdigkeit verlangen. Wenn ich das Geld vom Hausverkauf bekomme, muss ich wissen, wie ich es anlegen möchte.

Gegebenenfalls ist es eine Lösung, es gewinnbringend zwischenzuparken, bis ich es einer endgültigen Bestimmung zuführe. Ferner muss ich mir eine enorm wichtige Frage (und gegebenenfalls meinem Berater) stellen: Wann ist der günstigste Zeitpunkt für einen Verkauf?

Mein Fazit: Als Verkäufer eines Hauses habe ich viele Aspekte zu bedenken. Eine bestmögliche Vorbereitung dieses großen Schrittes macht aus mir einen souveränen Verkäufer, der selbstverständlich seinem geliebten Objekt etwas nachtrauern darf.

Kohlenstoffdioxid – ein als Klimakiller viel gescholtenes Gas mutiert zum umweltfreundlichen Antriebsmittel und begehrten Rohstoff?

Der Treibhauseffekt

Die wichtigsten Treibhausgase sind Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid. Der zu Unrecht negativ besetzte Begriff „Treibhausgas“ lässt vermuten, dass jegliche Konzentration von Wasserdampf oder Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre schädlich ist. Im Gegenteil: Gerade der natürliche Treibhauseffekt, ohne den die Temperatur auf der Erde deutlich niedriger wäre, ermöglicht die mannigfachen Lebensformen.

Im Fokus der Klimaexperten steht dagegen das Problem, dass die erhöhte Kohlenstoffdioxidkonzentration durch anthropogen verursachte Emissionen, die auf unsere Industriegesellschaft zurückgehen, die Temperaturen zu schnell steigen lässt.

Was ist Kohlenstoffdioxid?

Kohlenstoffdioxid, eine chemische Verbindung der Zusammensetzung C: O = 1:2, ist ein farbloses, geruchsloses Gas, das aus den Elementen Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Es löst sich in Wasser und reagiert zur Kohlensäure. Kohlenstoffdioxid entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen. Speziell fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl verursachen durch Verbrennung große Mengen an Kohlenstoffdioxid.

Man konnte nachweisen, dass das durch anthropogene Aktivitäten freigesetzte Kohlenstoffdioxid nur ungefähr zur Hälfte in der Atmosphäre verbleibt. Große Volumina werden von den Wäldern der nördlichen Erdhalbkugel aufgenommen. Ein weiterer wesentlicher Teil wird von den Meeren absorbiert, wodurch es zu einer zunehmenden Abnahme des pH-Wertes und Versauerung der Meere kommt, was wiederum für Organismen mit Kalkschalen wie Muscheln äußerst schädlich ist. Forscher versuchen daher auch, das bei industriellen Verfahren abgegebene Kohlenstoffdioxid einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, anstatt es nur in die Luft entweichen lassen.

Geothermie – das Zauberwort

Eine faszinierende Verwendung des bei Kraftwerken entweichenden Kohlenstoffdioxids ist Folgende: Mittels Kohlenstoffdioxid soll Erdwärme als Energielieferant genutzt werden.

Bei der Verwertung der Erdwärme (Geothermie) wird bisher in tiefen Lagen des Erdinneren Wasser durch heißes Gestein erhitzt. Mit dem entstehenden Wasserdampf können Generatoren angetrieben werden. Nachteilig ist hierbei, dass das heiße Wasser bzw. der Wasserdampf unter großem Energieaufwand nach oben gepumpt werden muss.

In innovativen Anlagen soll die Aufgabe des Wassers nun von Kohlenstoffdioxid übernommen werden. Der Einsatz von Kohlendioxid in der Geothermie bietet den Vorteil der schnelleren und besseren Aufheizbarkeit im Vergleich zu Wassers. Das aufgeheizte Kohlenstoffdioxid dehnt sich stark aus und bewirkt einen natürlichen Auftrieb, so dass das energieaufwendigere Aufwärtspumpen entfällt.

Im Vergleich zur Wassernutzung soll durch den Einsatz des Kohlenstoffdioxids ungefähr die doppelte Menge an Strom erzeugt werden können. Die Verwendung von Kohlenstoffdioxid zur Verwertung der Erdwärme könnte auch in unter Wasserknappheit leidenden Gegenden eingesetzt werden.

Noch steckt das Verfahren in den Anfängen. Es müssen technologische Details geklärt werden, beispielsweise wie die für den Prozess des Einführens von Kohlenstoffdioxid in das Gestein aufgewandte Energie minimiert werden kann. Bei dem Verfahren fällt wieder Kohlenstoffdioxid an. Ein Trost ist, dass auf jeden Fall Strom erzeugt bzw. Energie gewonnen wird, ohne zusätzliche Emission von Kohlenstoffdioxid. Ein Nullsummenspiel wäre bereits ein Gewinn für die Umwelt.

Geothermie, Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid: Antriebsmittel für Brennstoffzellen

Mithilfe einer Brennstoffzelle kann elektrischer Strom bzw. elektrische Energie erzeugt werden. Die Brennstoffzellen benötigen den sogenannten Brennstoff, der aus Wasserstoff, Methangas oder Methanol (sowie aus weiteren Substanzen) bestehen kann.

Methanol ist ein einfacher Alkohol, der aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid mittels hoher Temperatur (Geothermie!) hergestellt werden kann. Einige Zukunftsforscher prophezeien, dass das Auto der kommenden Zeit, neben der Verwendung von Wasserstoff oder dem Elektroauto, mit Methanol fahren wird.

Zukünftige Verwertung von Kohlenstoffdioxid ist essentiell

Mein Fazit: Weltweit beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Problem, den Verursacher der Klimaänderung – Kohlenstoffdioxid – unschädlich zu machen. Zukunftsorientierte Forschung geht davon aus, dass das Kohlenstoffdioxid sowohl als Antriebsstoff, als Ausgangsstoff in der Kunststoffindustrie – ja sogar grundsätzlich als Ersatz für Erdöl und dessen vielfältige Verwendungsmöglichkeiten – dienen kann. Diese Varianten können ein wichtiger Bestandteil sein, um dem hausgemachten Klimawandel entgegenzuwirken.

Revolutioniert der 3D-Druck die Zahntechnik?

3D-Druck – Was versteht man darunter?

Zunächst einmal steht 3D für dreidimensional. Mithilfe des 3D-Druckers werden unter Einsatz eines Rechenprogramms computergesteuert maßgeschneiderte Formen üblicherweise aus Kunststoff gefertigt.

Additives und subtraktives Verfahren beim 3D-Druck

Das additive Verfahren ist ein Schichtverfahren. Es werden Lagen von Material aufgetragen bzw. hinzugefügt und so schrittweise das berechnete Modell entwickelt. Beim subtraktiven Verfahren wird nicht aufgetragen, sondern es wird abgetragen. Durch Fräsen und Bohren wird das gewünschte Werkstück modelliert. Beide Prozesse verlaufen digital gesteuert, wodurch eine enorme Präzision erreicht wird.

Konventionelle Fertigungstechniken für Zahnersatz

Gewöhnlich macht der Zahnarzt bzw. dessen Helfer einen Abdruck des Zahnes, wobei als Material meist Silikon verwendet wird. Der Abdruck wird in die Dentalwerkstatt geschickt, dort formt ein Zahntechniker ein Gipsmodell. In einem weiteren Arbeitsschritt wird das Gipsmodell in ein Wachsmodell überführt und letztendlich eine Krone aus Gold oder Porzellan gefertigt. Auf die gleiche Art und Weise werden Inlays aus Keramik hergestellt.

Anwendung des 3D-Druckers in der Zahnmedizin

Es beginnt mit einem Foto des Zahns oder auch der Zahnhöhle, genauer gesagt mit einem digitalen Abscannen. Die gefertigten Bilder werden per Computerprogramm in ein 3D-Modell umgerechnet. Die zugehörige Software ist ein Meisterstück der interdisziplinären Zusammenarbeit von Zahnmedizinern, Ingenieuren und Informatikern.

Anschließend wird je nach Verwendungszweck im additiven Verfahren ein Kunststoffinlay hergestellt oder mit der subtraktiven Methode ein Keramikteil ausgefräst. Beide Verfahren sind im Gegensatz zur klassischen Methode zeitsparender, da einige Arbeitsschritte entfallen. Die angefertigten Passformen sind von höchster Präzision.

Neue Aufgaben für den Zahntechniker

Die Zahntechniker der Zukunft müssen Experten im Umgang mit den Computerprogrammen sein, die speziell für den Zahnersatz entwickelt wurden. Ferner müssen sie genaue Kenntnisse in Hinblick auf die einzusetzenden Materialien haben und über ästhetischen Geschmack verfügen. Die Vision, dass der Zahntechniker im Nebenzimmer des Behandlungsraumes sitzt, ist in manchen Arztpraxen bereits Wirklichkeit geworden.

Der Zahnarzt scannt den zu behandelnden Zahn, der Computer berechnet die genaue Form des Ersatzteils, die Druckmaschine vollführt ihre Arbeit, der Zahntechniker trägt eine passende Farbe auf und härtet das Teil aus.

Die so erhaltene Krone (beispielsweise) setzt der Zahnarzt sofort dem Patienten ein. Das erfordert kein erneutes Erscheinen des Patienten. Dieses Verfahren kann letztendlich den Krankenkassen eine beträchtliche Summe an Behandlungskosten einsparen.

Warum arbeiten noch nicht alle Arztpraxen mit der 3D-Technik?

Mein Fazit: Allein die Effizienz der Arbeitsprozesse würde für den flächendeckenden Einsatz der 3D-Drucker sprechen. Doch noch kann nicht von einer optimal ausgereiften Technik gesprochen werden. Sowohl die Materialien als auch die Software sind ausbaufähig. Ferner mangelt es teilweise an der Anwenderfreundlichkeit.

Wesentlich ist auch, dass die Erfahrungen in Hinblick auf die Haltbarkeit und Körperverträglichkeit der Zahnersatzteile, die durch 3D-Technik gefertigt wurden, noch nicht als valide zu betrachten sind.

Der Natur abgeschaut – Stoffe, die sich selbst reparieren

Pflanzliche und tierische Vorbilder für innovative Materialien

Wer kennt ihn nicht, den Gecko, der aufgrund unzähliger Härchen an den Füßen glatte Wände hochklettern kann? Wissenschaftlern ist es gelungen, diesen Hafteffekt nachzuahmen. Sie entwickelten einen Klebestreifen mit unendlich vielen dünnen Härchen, die selbst größere Gewichte an der Decke oder der Wand halten können.

Weitere Zusammenhänge machen deutlich, wie eng Natur und Technik verbunden sind: Klette und Klettverschluss, Lotosblatt und sich selbstreinigende Wandfarbe, Ficus Benjamini (Birkenfeige) und sich selbstheilende Gummireifen. Die Wissenschaft, die biologische Phänomene erforscht und mit Technik kombiniert, heißt Bionik. Das Wort setzt sich zusammen aus „Bio” von Biologie und „nik“ von Technik. Ich stelle Euch im Folgenden einige interessante Beispiele dieser innovativen Forschungsrichtung vor.

Intelligente Werkstoffe

Als Smart Materials (intelligente Werkstoffe) werden Materialien wie beispielsweise Baustoffe bezeichnet, die selbstständig auf destruktive Einflüsse reagieren können. Sie bestehen meist aus Kunststoffen (Polymeren). Auch Metalle oder Metallverbundstoffe befinden sich unter diesen zukunftsträchtigen Werkstoffen.

Reparatur ohne Eingriff von außen

Forscher arbeiten an der Entwicklung fluider Polymere (teilweise gelartige Kunststoffe), die selbstheilende Systeme darstellen. Diese Materialien sollen beim Flugzeugbau eingesetzt werden. Sie besitzen die Fähigkeit, Schädigungen selbstreparierend zu beseitigen.

Ferner sollen diese multifunktionellen Nanokomposite (Polymere, die kleinste Teilchen enthalten – nano = Zwerg) in der Lage sein, das Flugzeuggewicht zu dezimieren. Damit wird als positiver Nebeneffekt der Treibstoffverbrauch verringert und die Umweltbelastung reduziert.

Kratzer im Handy oder im Autolack?

Der einfache, der Natur abgeschaute Trick liegt darin, dass, wenn der Kunststoff beschädigt wird, eingelagerte Moleküle (kleinste Teilchen) die Stellen wieder verschließen. Die Lianen sind Vorbild: Bilden sich Risse in den Stängeln, so verheilen sie in kurzer Zeit. Hierbei drängen Moleküle oder besser „Heilzellen“ aus der Biomasse der Liane zur angegriffenen Stelle, quellen dort und schließen den Riss.

Systemische Computer

Der Absturz eines Computers kann ein mittelgroßes bis großes Chaos bewirken. Der Computer der Zukunft soll so konstruiert sein, dass er sich selber reparieren kann. Er besteht aus mehreren Zentraleinheiten, die so vernetzt sind, dass jede eine Kopie der Funktionen bzw. Aufgaben abgespeichert hat. Ist ein Computervirus in eine Recheneinheit eingespeist worden, übernimmt automatisch eine andere Einheit den Part der infizierten Zelle und repariert diese anhand der abgelegten Kopie. Nach außen hin war nichts von dem Angriff zu bemerken, der Computer hat seine Arbeit kompetent fortgesetzt.

Diese sogenannten systemischen Computer sind von besonders großem Interesse für militärische und industrielle Einrichtungen, aber auch für Krankenhäuser und Energieversorgungsbetriebe. Letztendlich wird zukünftig auch jeder Privathaushalt ein entsprechendes Gerät besitzen.

Wohnungssuche-Apps – auch unterwegs über Immobilienangebote informiert sein

Wie alles begann

Seit mehr als einem Jahrzehnt sind Apps auf dem Vormarsch. Unter einer App versteht man eine Anwendungssoftware (meist) auf einem mobilen Endgerät. Kurz gesagt: Es handelt sich um eine Anwendungssoftware auf einem Smartphone oder Tablet. Es scheint bereits unendliche viele Apps zu geben: Es begann mit Kalender- und Spiele-Apps und entwickelte sich soweit, dass es kaum noch einen Bereich ohne zugehörige App gibt.

Die Apps helfen in vielen Lebenslagen und -fragen. Es ist also eine logische Folge, dass es für den Bereich der Wohnungs- und Haussuche diverse Apps gibt, die das Finden einer passenden Behausung erleichtern sollen.

Welche App ist für mich die günstigste?

Ich suche eine neue Wohnung in Berlin. Etwas Helleres und Größeres wäre schön. Vielleicht mit der Option zur Gartennutzung. Meine Zeit zuhause verbringe ich seit ein paar Wochen verstärkt damit, Zeitungsinserate nach passendem Wohnraumangebot zu durchforsten, Internetseiten von Immobilienmaklern und Vermietern auf meinem Homecomputer zu studieren sowie Verwandte und Freunde in Telefonaten mit meinem Wunsch nach einer Wohnung zu nerven.

Da ich der arbeitenden Bevölkerungsschicht angehöre und deshalb außer Haus sein muss, will ich jetzt auch noch ausprobieren, per Wohnungssuche-App eine Wohnung zu finden. Günstig – im Sinne von wenig Geld kosten – sind die mir bekannten Apps grundsätzlich, da ich sie kostenlos herunterladen kann. Günstig – im Sinne von Erfolg versprechend – muss sich erst noch heraus stellen …

Die Qual der Wahl

Es scheint drei gleichberechtigte Marktführer in Sachen Wohnungssuche-App zu geben: Immobilienscout24, Immowelt und Immonet. Die Programme lassen sich alle leicht bedienen und verfügen über nutzerfreundliche Suchfunktionen. Filtersysteme erlauben direkten Zugriff auf Wohnungen mit der gewünschten Zimmeranzahl, Wohnungsgröße, Baujahr des Hauses und Extras wie Balkon, Aufzug oder Garten. Auch kann man selbstverständlich Wünsche – wie Etagennummer oder Einbauküche, Dusche, Bad mit oder ohne Fenster – eingeben. Als besonderes Highlight habe ich sogar eine Sonnenlichtanzeige bei einer App gefunden.

Neben den in Deutschland weit agierenden Apps gibt es auch regional begrenzte Apps. Aufgeschlossene Zeitungsverlage bieten letztere Programme.

Ein interessanter Anbieter einer App war für mich die Sparkassen-Finanzgruppe. Diese App informiert über Objekte in definierter Umgebung und liefert für Häuserkäufe gleich den passenden Hypothekenrechner dazu. Ferner ermöglicht sie die Kontaktaufnahme zum Anbieter.

Es gibt noch viele weitere Apps, die auch international Wohnungen anbieten, die jedoch für mich nicht in Frage kommen. Außerdem gibt es mehrsprachige Apps, so dass in unserer globalen Welt jeder Wohnungssuchende per App Unterstützung findet.

Eine App möchte ich noch erwähnen: Jung und unkonventionell tritt das österreichische Start-Up Unternehmen Zoomsquare auf, das trotz seiner kurzen Existenz auf dem deutschen Markt bereits unzählige Wohnungen im Repertoire hat und deutlich mehr Angebote als die bisher bekannten Wohnungssuche-Seiten. Es empfiehlt sich da auch mal reinzuschauen.

Mein Fazit: Trotz Überladung meines Smartphones mit Apps, dauernden Blicken auf das Handy – immer in der Hoffnung, endlich die passende Wohnung zu finden – habe ich bis auf einige Besichtigungstermine noch nichts erreicht. Es heißt für mich also weitersuchen und Geduld haben. Das heißt auch, das den Apps beigefügte professionelle Wohnungsübergabeprotokoll konnte leider noch nicht zum Einsatz kommen.

Wasserstoff – Treibstoff der Zukunft?

Ausgangslage

Heutzutage werden Motoren für unterschiedliche Antriebszwecke größtenteils mit Benzin, Diesel oder Kerosin betrieben. Diese Betriebsstoffe gehören zu den Kohlenwasserstoffen, deren Umsetzungsprodukte umweltschädigende Wirkung besitzen. Die Forschung arbeitet an alternativen Treibstoffen. Hierbei gilt Wasserstoff als Favorit, da er bei der Verbrennung zum umweltfreundlichen Wasser oxidiert. Das leicht entzündliche chemische Element ist auf der Erde fast ausschließlich in gebundener Form vorhanden. Die wohl bekannteste wasserstoffhaltige Verbindung ist das Wasser – eine schier unerschöpfliche Ressource. Wasserstoff ist auch Bestandteil aller organischen Verbindungen. Erdgas und Erdöl sind hierfür bekannte Beispiele.

Möglichkeiten des Einsatzes von Wasserstoff

Eine einfache – jedoch in der Praxis mit Problemen behaftete Möglichkeit – ist Wasserstoff direkt in Verbrennungsmotoren einzuleiten. Eine weitere Methode ist die Verwendung von Wasserstoff als Energieträger in Brennstoffzellen, in sogenannten mobilen Energiequellen.

In der besagten Zelle wird Wasserstoff mit Sauerstoff oder Luft zu Wasser oxidiert. Die dabei entstehende chemische Energie kann direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Die gewonnene elektrische Energie treibt dann Elektromotoren an.

Brennt in der Brennstoffzelle irgendetwas?

Nein! Der Name „Brennstoffzelle“ ist auf die Brennbarkeit des zugeführten Brennstoffs Wasserstoff zurückzuführen. Die modernen Zellen enthalten eine Polymermembran, das heißt, eine poröse Trennwand aus Kunststoff, die die beiden Reaktionsräume – Wasserstoff und Sauerstoff – voneinander trennt. Sie ist durchlässig für Protonen (Wasserstoffionen).

Die Protonen treffen auf Sauerstoffmoleküle, wobei Wasser gebildet wird und Elektronen freigesetzt werden. Vereinfacht gesagt, kann der Elektronenfluss als elektrische Energie nutzbar gemacht werden.

Die Zukunft hat schon begonnen

Vor mehr als einem Jahrzehnt wurden in Hamburg die ersten mit Brennstoffzellen versehenen Busse im Linienbetrieb eingesetzt. Schiffe, Autos und selbst Bahnen können bereits mit Wasserstoff betrieben werden, wobei die Technologie immer ausgefeilter und effizienter wird.

Ist Wasserstoff als Treibstoff eine echte Alternative für konventionelle Energielieferanten?

Die Vorteile des Einsatzes von Wasserstoff sind, dass der Rohstoff Wasserstoff nahezu unbegrenzt verfügbar ist. Beim Einsatz von Wasserstoff entsteht das unbedenkliche Wasser, das heißt, die umweltschädigende Emission von Kohlenstoffdioxid entfällt. Die Speicherung von Wasserstoff ergibt jedoch noch immense Probleme. Besonders die Gefährlichkeit des brennbaren Wasserstoffs stellt die Forscher vor große Herausforderungen. Zur Lagerung bieten sich folgende Systeme an: Tieftemperatur-Flüssiggasspeicher, Hochdrucktanks und Hybridspeicher.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen in Reihe geschaltet werden müssen. Je nach Verbrauch kann es hier zu hohen Gewichten solcher Brennstoffzellenaggregate kommen. Im Besonderen für den Betrieb großer Schiffe wie Luxusliner ist die heutige Technik noch nicht ausgereift genug.

Warum fahre ich kein Wasserstoffauto?

Neben dem Vorteil, dass bei der Fahrt das umweltfreundliche Wasser entsteht, gibt es für mich bisher noch zu viele Nachteile. Vor allem erwähnenswert ist das Problem des Tankens. Es gibt bisher kaum Tankstellen, die Wasserstoff anbieten. Außerdem trage ich letztendlich doch zur Umweltverschmutzung bei, solange der Wasserstoff selber mit hohem Energieaufwand aus fossilen Energieträgern (u. a. dem Erdgas) gewonnen werden muss.

Lösung des Abgas- und Energieproblems oder Verlagerung des Problems?

Zu Beginn des Jahrtausends haben Umwelt- und Verkehrspolitiker den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff der Neuzeit befürwortet. Hierfür sprechen immer noch die ausreichende Rohstoffverfügbarkeit und die saubere Verbrennung. Trotz der prognostizierten Chancen für Wasserstoff als Treibstoff bleibt aber noch die unbeantwortete Frage: Wo soll die Energie zur Herstellung des Wasserstoffs herkommen?

Mein Fazit: Die sehr kostspielige und zum Teil noch unausgereifte Technik bzw. Infrastruktur macht Wasserstoff bisher nicht zum Allheilmittel für unsere Abgas- und Energieprobleme.

Neu und schon bewährt: Invisalign

Heute geht es nun um eine Methode, die zur Begradigung von schiefen Zähnen dient und die in Amerika schon vielen Menschen geholfen hat, einen solchen Mangel dauerhaft und völlig unkompliziert zu beheben. Zahnspangen oder auch Zahnklammern (Die Bezeichnung bezieht sich natürlich auf das gleiche!) dienen seit vielen Jahrzehnten zur Hilfe und zum Ausgleich bei Problemen im Kiefer, was mit ungerade wachsenden Zähnen einhergeht. Das kann eine echte Belastung sein und zudem zum einem noch größeren Problem im Laufe des Lebens werden. Die ungeheure Vielfalt an Methoden beherrscht heutzutage kaum noch ein Zahnarzt im Ganzen und so haben sich auch in Deutschland speziell ausgebildete Mediziner dem Thema angenommen. Das betrifft auch die neuartige und sehr verträgliche Invisalign – Methode. Doch zunächst erst einmal ein paar grundsätzliche Hinweise.

Zahnspangen und ihre Geschichte

Zahnspange Erfunden wurden die sinnvollen Apparaturen im vorvergangenen Jahrhundert und es dauerte einige Jahrzehnte bis ihre Systematik voll ausreifen konnte. Die ersten Modelle, aus Kautschuk und Draht hergestellt, drückten direkt auf die schiefen Zahnreihen, was natürlich immer auch mit Schmerzen und Unwohlsein verbunden war. Wer die Rolle des Kiefers kennt, der weiß natürlich auch um dessen Empfindlichkeite. Später entdeckte man dann, dass sich gerade in der Pubertät die Wachstumsphasen der Muskeln gut nutzen lassen und verlagerte damit die Druckpunkte auf beide Kiefer. Der sogenannte „Aktivator“ war geboren und er stellte eine ungeheure Erleichterung für die Betroffenen dar. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch die ersten Modelle waren schon eine ungeheure Verbesserung, denn davor verloren die Menschen ihre Zähne entweder oder sie wuchsen häßlich und schmerzhaft völlig schief. Es gab dann auch noch zum Beispiel die Funktionsregler, die gezielt mit Zunge, Wangen und auch den Lippen arbeiteten – doch alle Geräte und Arbeitsweisen kann ich hier gar nicht aufzählen. Sie sind ja auch mehr oder minder überwunden, auch wenn das eigentliche Prinzip einer Zahnspange bis heute natürlich gleich geblieben ist.
Ein echtes Problem stellt jedoch die Entscheidung zwischen festen Platten und herausnehmbaren dar. Erstere sind natürlich sehr sinnvoll, denn um den vollen Erfolg garantieren zu können, muss der Druck permanent aufrecht erhalten werden! Allerdings sind diese festsitzenden Geräte auch gerade besonders verhasst, denn sie sehen ungeheuer mies aus und lassen sich schlecht reinigen. Wenn sich zum Beispiel darin Essensreste verfangen, kann das mit der Zeit übel riechen, was für einen Teenager ungemein nervig und belastend sein kann. Über das Aussehen brauche ich ja gar nicht weiter zu schreiben, das ist wohl jedem selbst klar, wie das auf andere wirken mag. Zumal junge Leute ästhetisch sehr grausam sein können und alle gut gemeinten Ratschläge der Ärzte und Eltern in der Realität kaum helfen. Die flexiblen Spangen hingegen werden gerne mal entfernt und immer gerne vergessen, was den ganzen Effekt unterläuft: Der Druck wird vermindert und die Fehlstellungen lassen sich kaum nachhaltig beseitigen. So kann die Prozedur viele Jahre dauern und am Ende gar keinen Erfolg bringen, ein Umstand, der Zahnmediziner immer zu den festen, aber eben so sehr verhassten Zahnspangen raten lässt.
Invisalign hingegen vermeiden diese unschönen Effekte und sie sind deshalb eine besonders innovative wie entlastende Methode, um Zähne wieder auszurichten und fürs Leben gesund zu erhalten.

Invisalign

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Form der unsichtbaren Ausrichtung. Zu diesem Zweck setzt man auf durchsichtigen Kunststoff, der die Farbe der Zähne trägt und keinem selbst aus der Nähe auffällt. Invisalign trägt man einfach gerne und akzeptiert dadurch diesen Fremdkörper viel eher als die beschriebenen unfassbar hässlichen Methoden. Eigentlich ist das Verfahren schon einige Jahrzehnte alt und wird zum Beispiel in Amerika oder auch in Japan erfolgreich praktiziert. Die für jeden Patienten genau und individuell angepassten Schienen sind angenehm zu tragen und lasssen sich leicht entfernen, vor allem zum Essen und für das Putzen der Zähne. Das stellt jedoch keine Gefahr für den Behandlungserfolg dar (auch Invisalign müssen um die 22 Stunden am Tag an den Zähnen verbleiben), vielmehr setzen die Patienten, das zeigen Studien ganz genau, diese Art Zahnspange gern wieder ein, schlicht, weil sie zumindest optisch gar keinen Unterschied zu einer Zahnreihe ohne Spange darstellen! Selbst ein wenig faule oder unzuverlässige Träger halten sich dran, die Klammer wird quasi zu einer Art zweiten Kieferschiene. Kein Problem also und die Behandlung selbst verläuft ähnlich einfach.

Nachdem der Kieferorthopäde genaue Aufklärung geleistet hat, beginnt er mit der computergestützten Aufnahme des Zahnapparates und mit einer Definition dessen, was überhaupt erreicht werden soll. Der Patient erfährt alles über die einzelnen Phasen, der Erfolg wird genial planbar! Was will man denn mehr? Alle zwei Wochen kommt es zum Wechseln der Schiene, was wiederum die Hygiene und die Gewährleistung des Drucksystems untersützt. Das geht so lange weiter bis der zuvor berechnete Stand erreicht ist und die Zähne wie gewünscht ausgerichtet wurden. Im Ganzen, je nach Patient, geht das von einem halben Jahr bis zu anderthalben Jahren und es klingt keineswegs vermessen, wenn man diesen Zeitraum als leicht zu bewältigen bezeichnet. Ganz im Gegensatz zu den üblicherweise verwandten Drahtgestellen aus optisch so hässlichem Blech bemerkt die Umgebung meistens überhaupt nicht, dass man eine Spange trägt und selbst der Blick in den Spiegel wird von dergleichen Empfindung nicht gestört!
Bevor die erste Schiene getragen wird, reinigt der Kieferorthopäde die Zähne gründlich, eventuelle Verfärbungen der Zahnreihen sind damit ausgeschlossen. Das ist bei den klassischen Modellen oft anders und so mancher muss noch jahrelang zur Zahnreinigung, um die Beißerchen wieder in vollem Glanz erstrahlen zu lassen. Eine bei Invisalign nötige Retensionstherapie unterstützt zudem den langfristigen Erfolg. Die Zähne bleiben ein Leben lang gerade.
Das Alter spielt für den Einsatz keine Rolle, selbst Senioren können davon profitieren. Bei Jugendlichen und Kindern eignet sich vor allem das späte Wechselgebiss, also der Beginn der Pubertät, da die in diesem Zeitraum einsetzenden Wachstumsprozesse bei der Begradigung ganz vorzüglich helfen. So gut wiel alle Fehlstellungen, von ganz krassen Entwicklungen einmal abgesehen, können mit Invisalign beseitigt werden und so überrascht es kaum, dass in Amerika das Verfahren so gut wie Standard geworden ist.

In Deutschland hingegen herrscht wie so oft noch ein wenig Nachholebedarf. Vielleicht liegt das auch daran, dass zumindest die gesetzlichen (im Gegensatz zu den privaten Einrichtungen) Kassen sich weigern, eine Zuzahlung zu leisten und sich die Deutschen manchmal ein wenig schwer tun, etwas für eine schonende Ästhetik zu investieren. Oft fahren sie damit auch genug, wenn man zum Beispiel an so manches Verfahren etwa zur Beseitigung des Schnarchens denkt, bei Invisalign jedoch lohnt sich die Ausgabe auf jeden Fall. Der Patient wird ungeheuer entlastet, seine Fehlstellungen kinderleicht ausgeglichen. Man braucht sich dann nicht mehr ständig mit der klobigen Spange im Mund herumärgern, sondern kann den Erfolg locker und entspannt genießen. Für alle Interessierten hier eine Adresse in Berlin:

 

Was gerade in Asien passiert

In Asien rockt das Haus. Wer in den letzten Jahren mal in China war, der wird erstaunt sein wieviele Porsche und Ferraris dort durch die Gegend fahren, wieviele Flagstores Louis Vuitton eröffnet und was für eine gigantische Anzahl an Schönheitskliniken aus dem Boden schießen. Dabei ist der Wohlstand noch gar nicht ausgebrochen, sondern wird vielmehr nur angedeutet. Kritiker sagen dann immer: Was passiert wenn jeder Chinese ein Handy hat, ein Auto fährt und sich die Augen lasern lässt? Wo soll die Energie dafür herkommen und was wird die Umwelt davon halten? Abgesehen davon, dass sich in solchen Meinungen noch einmal die hässliche Fratze geglaubter westlicher Überlegenheit erhebt, sind das rhetorische Fragen: Der Mensch wird auch dafür Lösungen finden. Es gibt ja die interessante Theorie, dass eine Kultur wie die unsrige auf diesem Planeten nur eine begrenzte Lebensdauer haben kann. Dahinter steckt die Überlegung, dass irgendwann die Rohstoffe alle sind und es weder technisch machbar noch moralisch umsetzbar erscheint, sich Metalle von anderen Planeten und dergleichen zu haben. Fressen wir uns also selbst und sind die Asiaten die hungrigsten? Schließlich leben dort die meisten Menschen überhaupt und sie alle wollen gern so leben wie wir. Ich halte es gar nicht für so abwegig ihnen das eben nicht zu verweigern, alles andere wäre doch blanker Zynismus: Die Erde soll erhalten werden für kommende Generationen – was bitte ist das denn für ein Argument? Nachdem der Westen Jahrhunderte in Saus und Braus gelebt hat, kaum noch Kinder nachkommen und die Natur immer wieder aufs Neue vergewaltigte, sollen das nun die Völker der Welt ausbaden? Wir schaffen uns wunderbare Errungenschaften auf dem Gebiet des Umweltschutzes, erlassen Vorschriften und Ökosiegel – aber wir sind doch entwickelte Gesellschaften! Für uns ist das kein Problem – aber für Entwicklungsländer?

Ich habe volles Verständnis für die Bedürfnisse der armen Völker und halte es für viel sinnvoller, ihnen beim Aufbu ihrer Gesellschaften zu helfen anstatt sie nach Kolonialherrenart zu verhöhnen und ihnen Vorschriften zu machen. Wenn ich ein Schaumbad nehmen kann, sollen das auch andere tun dürfen!Also kommt es vielmehr drauf an, an technischen Mitteln zu arbeiten, um Luxus und Wohlstand für jeden zu erreichen und nicht den einseitigen Verzicht für einige zu fordern. Das ist dann mal wirklich die Einhaltung der Menschenrechte und nicht nur hohles Geschwätz. Wenn man zum Beispiel Amerika mal zum Energiesparen zwingen würde, dann könnten gut und gern auch mehr Chinesen Autos fahren und sich vielleicht in ihrer Individualität besser entwickeln, als wie das heute noch der Fall ist! Wir sollten verzichten, gerade im Alltag und wir sollten stattdessen die Neuerungen und Innovationen auf das Schärfste unterstützen. Gesundheit zum Beispiel ist ein so hohes Gut und ich kann es einfach nicht verstehen, wenn von neuen Verfahren nur einige profitieren sollen. Man muss gar nicht soweit schauen: Wer sich heute eine Zahnspange machen lässt, der wird von der Kasse nur mit dem Gröbsten vom Groben unterstützt, egal, ob das nun gut aussieht oder nicht! Das ist doch ungerecht und man sollte jeden Menschen in seiner Entwicklung fördern und freien Raum lassen – indem man auf Technik und Innovation setzt. In Asien erwacht der Drache und es ist unsere Aufgabe, mit ihm in Frieden und Wohlstand zusammenzuleben. Sonst droht eines Tages ein schlimmes Erwachen.

Hallo und Hi zur Philosophie der Welt! :)

Öffnen wir die Tore zu den Neuigkeiten dieser Welt! Auf meinem Blog schreibe ich in erster Linie über geniale Neuerungen aus Technik und Gesundheit und ich will hier mal ganz willkürlich und selbstbewußt auf die „Pforten der Wahrnehmung“ verweisen, die mal nicht auf LSD und dergleichen zurückgehen sollten, sondern die großen Veränderungen unserer Zeit widerspiegeln. Damals, in den 60er Jahren, da dachten die Menschen oftmals, man müsse nur möglichst viel kiffen, laut Ho Chi Minh rufen und die freie Liebe preisen und schon würde es allen besser gehen! Was für ein Unsinn, denn es kamen Entwicklungen, gegen die der Mensch einfach machtlos war und ist: AIDS, Massensterben in Afrika, neue Kriege, explodierende Space-Shuttles, aber auch der Fall des Eisernen Vorhangs und die angeblich so wunderbare Globalisierung!

Wie das zusammenpasst? Nun, meiner Meinung nach entscheiden gerade die Fortschritte in der Medizin und damit in der Technik im Allgemeinen über Wohl und Wehe der Menschheit. Wenn es zum Beispiel dem UN-Generalsekretär sinnvoll erscheint, gegen die Atompläne einiger Länder zu protestieren, so drückt er damit keineswegs eine besorgte Haltung eines Einzelnen aus, sondern verweist auf die Kehrseiten technischen Fortschritts. Preisung ist gut, das beiderseitige Betrachten der Medaille aber noch viel besser. Ich werde mich bemühen, möglichst neutral das darzustellen, was mir wichtig erscheint und meine Leser können sich dann gerne ihr eigenes Bild von Geschehen machen. Wir leiden meiner Meinung an gerade zuviel Meinungsmache und es ist doch auch mal schön, nur einen Bericht anstatt ständig ein Lob oder eine Ablehnung zu lesen. Mir jedenfalls gehen all diesen blasierten Wichtigtuer auf die Nerven, die glauben, es würde jemanden auch nur im Ansatz interessieren, dass sie sich gerade die Achseln rasiert haben oder auf der Suche nach einem Sushi – Restaurant sind! Wo leben wir denn? Die Menschen sollten mal lieber wieder etwas genauer hinschauen und mittels echter Info-Aufnahme ihren Verstand bilden und treiben und weiterentwickeln, soviel Zeit wie heutzutage ist wohl noch nie verschwendet worden! Ist das nun das gute, das echte, das perfekte Leben? Jeden langweiligen Idiotien nachzujagen und dabei zu vergessen, was das Dasein wirklich besser macht?

Ich weiß nicht, aber mir gehen manche Trends echt auf die Nerven. Wenn die Leute alle vor ihren Telefonen (sind das überhaupt noch welche, ach nein, sie heißen ja Smartphones) hocken, sie anstieren, als käme jeden Moment ein Engel herausgeschwebt, so erscheint mir das lächerlich, da sie im Gegenzug gar keinen Raum mehr im Denken haben um diese Entwicklung auch nur zu diskutieren. Macht Euch mehr Gedanken Leute, besprecht Euch wieder und schaut nich nur sinnlos zu! Ich will meinen Beitrag leisten und ein bißchen informieren, mich dabei selbst jedoch gar nicht irgendwie betonen. Wie hieß es vor über hundert Jahren in der Philosophie? „Zu den Sachen selbst!“ – Das soll auch mein Motto hier auf btigate.com sein!