Wie verkaufe ich mein Haus zu den besten Konditionen?

Vor dem Verkauf

Meine Eltern wollen ihr Haus bei Mühlenberge verkaufen und sich in Falkensee eine Wohnung suchen. Egal, ob Berlin oder Drumherum, die sich stellenden Probleme bedürfen alle einer möglichst optimalen Lösung. Das Internet ist voll von Rat- und Tippgebern in Bezug auf den bestmöglichen Verkauf meiner Immobilie. Es finden sich zu dem Thema Broschüren von Verkäufern, Käufern und Maklern. Ich habe meinen Eltern versprochen zu helfen und beschlossen mich dazu erstmal, in die Rolle des potentiellen Käufers des Hauses zu versetzen. Was würde ich erwarten?

Vor dem Besichtigungstermin

Als Käufer möchte ich in ein aufgeräumtes, sauberes Haus kommen, das Behaglichkeit und Wohnlichkeit ausstrahlt. Ich möchte weder über lose Kabel stolpern, mit abgeblätterter Farbe konfrontiert oder von einem unerträglichen Duft eingenebelt werden. Auch auf dem Weg zum Gebäude möchte ich mich nicht durch wild wuchernde Büsche schlagen müssen oder den Müll der letzten Tage in Augenschein nehmen.

Für mich als Verkäufer bedeutet es, im Vorfeld des Besichtigungstermins kleine Reparaturen auszuführen, zu putzen, zu lüften und nicht übertrieben zu dekorieren. Kurz gesagt: Dem Verkäufer muss ein gepflegtes Ensemble von Haus und Außenanlage geboten werden. Die Kosten für das entsprechende Herrichten werden sich rentieren, wenn dadurch der Kaufpreis angehoben wird.

Zum Besichtigungstermin

Ich liebe dieses Haus. Gerade deshalb frage ich mich, ob ich es selber an den Käufer bringen soll. Neige ich nicht zu überzogen anmutenden, euphorischen Äußerungen? Trauen sich deshalb die vermeintlichen Käufer vielleicht gar nicht zu kaufen, um mir das so liebgewonnene Haus nicht wegzunehmen? Meine Antwort lautet: Ich sollte einen Makler beauftragen! Der verfügt über professionelle Kompetenz sowohl in Hinblick auf die rechtlichen Fragen als auch im Bereich der Verkaufsstrategie. Sollte ich beim Besichtigungstermin anwesend sein müssen, werde ich mich selbstverständlich angemessen kleiden. Ein seriöses Outfit signalisiert Vertrauen, legere Joggingklamotten bewirken das Gegenteil.

Rechtliche Aspekte

Im Gespräch mit dem Makler hat er mir einige Punkte aufgezeigt, die noch erledigt werden müssen, bzw. die für mich nicht in Betracht kommen. Hierzu gehören:

  • Erstellen eines Mängel nicht beschönigenden, aber trotzdem verkaufsfördernden Exposés
  • Verweis auf eine Energiebilanz (gerade in Berlin von immenser Bedeutung)
  • korrekte Werteermittlung
  • Versteuerung des Immobilienverkaufs
  • Habe ich alleine das Anrecht auf den Erlös des Hauses?
  • Gibt es Personen, die ein Wohnrecht im Hause haben?

Weitere grundsätzliche Überlegungen

Der Interessent muss selbstverständlich solvent sein. Das heißt für mich, ich darf nicht blauäugig an die Sache herangehen, sondern ich muss einen Nachweis seiner Kreditwürdigkeit verlangen. Wenn ich das Geld vom Hausverkauf bekomme, muss ich wissen, wie ich es anlegen möchte.

Gegebenenfalls ist es eine Lösung, es gewinnbringend zwischenzuparken, bis ich es einer endgültigen Bestimmung zuführe. Ferner muss ich mir eine enorm wichtige Frage (und gegebenenfalls meinem Berater) stellen: Wann ist der günstigste Zeitpunkt für einen Verkauf?

Mein Fazit: Als Verkäufer eines Hauses habe ich viele Aspekte zu bedenken. Eine bestmögliche Vorbereitung dieses großen Schrittes macht aus mir einen souveränen Verkäufer, der selbstverständlich seinem geliebten Objekt etwas nachtrauern darf.

Wohnungssuche-Apps – auch unterwegs über Immobilienangebote informiert sein

Wie alles begann

Seit mehr als einem Jahrzehnt sind Apps auf dem Vormarsch. Unter einer App versteht man eine Anwendungssoftware (meist) auf einem mobilen Endgerät. Kurz gesagt: Es handelt sich um eine Anwendungssoftware auf einem Smartphone oder Tablet. Es scheint bereits unendliche viele Apps zu geben: Es begann mit Kalender- und Spiele-Apps und entwickelte sich soweit, dass es kaum noch einen Bereich ohne zugehörige App gibt.

Die Apps helfen in vielen Lebenslagen und -fragen. Es ist also eine logische Folge, dass es für den Bereich der Wohnungs- und Haussuche diverse Apps gibt, die das Finden einer passenden Behausung erleichtern sollen.

Welche App ist für mich die günstigste?

Ich suche eine neue Wohnung in Berlin. Etwas Helleres und Größeres wäre schön. Vielleicht mit der Option zur Gartennutzung. Meine Zeit zuhause verbringe ich seit ein paar Wochen verstärkt damit, Zeitungsinserate nach passendem Wohnraumangebot zu durchforsten, Internetseiten von Immobilienmaklern und Vermietern auf meinem Homecomputer zu studieren sowie Verwandte und Freunde in Telefonaten mit meinem Wunsch nach einer Wohnung zu nerven.

Da ich der arbeitenden Bevölkerungsschicht angehöre und deshalb außer Haus sein muss, will ich jetzt auch noch ausprobieren, per Wohnungssuche-App eine Wohnung zu finden. Günstig – im Sinne von wenig Geld kosten – sind die mir bekannten Apps grundsätzlich, da ich sie kostenlos herunterladen kann. Günstig – im Sinne von Erfolg versprechend – muss sich erst noch heraus stellen …

Die Qual der Wahl

Es scheint drei gleichberechtigte Marktführer in Sachen Wohnungssuche-App zu geben: Immobilienscout24, Immowelt und Immonet. Die Programme lassen sich alle leicht bedienen und verfügen über nutzerfreundliche Suchfunktionen. Filtersysteme erlauben direkten Zugriff auf Wohnungen mit der gewünschten Zimmeranzahl, Wohnungsgröße, Baujahr des Hauses und Extras wie Balkon, Aufzug oder Garten. Auch kann man selbstverständlich Wünsche – wie Etagennummer oder Einbauküche, Dusche, Bad mit oder ohne Fenster – eingeben. Als besonderes Highlight habe ich sogar eine Sonnenlichtanzeige bei einer App gefunden.

Neben den in Deutschland weit agierenden Apps gibt es auch regional begrenzte Apps. Aufgeschlossene Zeitungsverlage bieten letztere Programme.

Ein interessanter Anbieter einer App war für mich die Sparkassen-Finanzgruppe. Diese App informiert über Objekte in definierter Umgebung und liefert für Häuserkäufe gleich den passenden Hypothekenrechner dazu. Ferner ermöglicht sie die Kontaktaufnahme zum Anbieter.

Es gibt noch viele weitere Apps, die auch international Wohnungen anbieten, die jedoch für mich nicht in Frage kommen. Außerdem gibt es mehrsprachige Apps, so dass in unserer globalen Welt jeder Wohnungssuchende per App Unterstützung findet.

Eine App möchte ich noch erwähnen: Jung und unkonventionell tritt das österreichische Start-Up Unternehmen Zoomsquare auf, das trotz seiner kurzen Existenz auf dem deutschen Markt bereits unzählige Wohnungen im Repertoire hat und deutlich mehr Angebote als die bisher bekannten Wohnungssuche-Seiten. Es empfiehlt sich da auch mal reinzuschauen.

Mein Fazit: Trotz Überladung meines Smartphones mit Apps, dauernden Blicken auf das Handy – immer in der Hoffnung, endlich die passende Wohnung zu finden – habe ich bis auf einige Besichtigungstermine noch nichts erreicht. Es heißt für mich also weitersuchen und Geduld haben. Das heißt auch, das den Apps beigefügte professionelle Wohnungsübergabeprotokoll konnte leider noch nicht zum Einsatz kommen.