Invisalign

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Form der unsichtbaren Ausrichtung. Zu diesem Zweck setzt man auf durchsichtigen Kunststoff, der die Farbe der Zähne trägt und keinem selbst aus der Nähe auffällt. Invisalign trägt man einfach gerne und akzeptiert dadurch diesen Fremdkörper viel eher als die beschriebenen unfassbar hässlichen Methoden. Eigentlich ist das Verfahren schon einige Jahrzehnte alt und wird zum Beispiel in Amerika oder auch in Japan erfolgreich praktiziert. Die für jeden Patienten genau und individuell angepassten Schienen sind angenehm zu tragen und lasssen sich leicht entfernen, vor allem zum Essen und für das Putzen der Zähne. Das stellt jedoch keine Gefahr für den Behandlungserfolg dar (auch Invisalign müssen um die 22 Stunden am Tag an den Zähnen verbleiben), vielmehr setzen die Patienten, das zeigen Studien ganz genau, diese Art Zahnspange gern wieder ein, schlicht, weil sie zumindest optisch gar keinen Unterschied zu einer Zahnreihe ohne Spange darstellen! Selbst ein wenig faule oder unzuverlässige Träger halten sich dran, die Klammer wird quasi zu einer Art zweiten Kieferschiene. Kein Problem also und die Behandlung selbst verläuft ähnlich einfach.

Nachdem der Kieferorthopäde genaue Aufklärung geleistet hat, beginnt er mit der computergestützten Aufnahme des Zahnapparates und mit einer Definition dessen, was überhaupt erreicht werden soll. Der Patient erfährt alles über die einzelnen Phasen, der Erfolg wird genial planbar! Was will man denn mehr? Alle zwei Wochen kommt es zum Wechseln der Schiene, was wiederum die Hygiene und die Gewährleistung des Drucksystems untersützt. Das geht so lange weiter bis der zuvor berechnete Stand erreicht ist und die Zähne wie gewünscht ausgerichtet wurden. Im Ganzen, je nach Patient, geht das von einem halben Jahr bis zu anderthalben Jahren und es klingt keineswegs vermessen, wenn man diesen Zeitraum als leicht zu bewältigen bezeichnet. Ganz im Gegensatz zu den üblicherweise verwandten Drahtgestellen aus optisch so hässlichem Blech bemerkt die Umgebung meistens überhaupt nicht, dass man eine Spange trägt und selbst der Blick in den Spiegel wird von dergleichen Empfindung nicht gestört!
Bevor die erste Schiene getragen wird, reinigt der Kieferorthopäde die Zähne gründlich, eventuelle Verfärbungen der Zahnreihen sind damit ausgeschlossen. Das ist bei den klassischen Modellen oft anders und so mancher muss noch jahrelang zur Zahnreinigung, um die Beißerchen wieder in vollem Glanz erstrahlen zu lassen. Eine bei Invisalign nötige Retensionstherapie unterstützt zudem den langfristigen Erfolg. Die Zähne bleiben ein Leben lang gerade.
Das Alter spielt für den Einsatz keine Rolle, selbst Senioren können davon profitieren. Bei Jugendlichen und Kindern eignet sich vor allem das späte Wechselgebiss, also der Beginn der Pubertät, da die in diesem Zeitraum einsetzenden Wachstumsprozesse bei der Begradigung ganz vorzüglich helfen. So gut wiel alle Fehlstellungen, von ganz krassen Entwicklungen einmal abgesehen, können mit Invisalign beseitigt werden und so überrascht es kaum, dass in Amerika das Verfahren so gut wie Standard geworden ist.

In Deutschland hingegen herrscht wie so oft noch ein wenig Nachholebedarf. Vielleicht liegt das auch daran, dass zumindest die gesetzlichen (im Gegensatz zu den privaten Einrichtungen) Kassen sich weigern, eine Zuzahlung zu leisten und sich die Deutschen manchmal ein wenig schwer tun, etwas für eine schonende Ästhetik zu investieren. Oft fahren sie damit auch genug, wenn man zum Beispiel an so manches Verfahren etwa zur Beseitigung des Schnarchens denkt, bei Invisalign jedoch lohnt sich die Ausgabe auf jeden Fall. Der Patient wird ungeheuer entlastet, seine Fehlstellungen kinderleicht ausgeglichen. Man braucht sich dann nicht mehr ständig mit der klobigen Spange im Mund herumärgern, sondern kann den Erfolg locker und entspannt genießen. Für alle Interessierten hier eine Adresse in Berlin: