Neu und schon bewährt: Invisalign

Heute geht es nun um eine Methode, die zur Begradigung von schiefen Zähnen dient und die in Amerika schon vielen Menschen geholfen hat, einen solchen Mangel dauerhaft und völlig unkompliziert zu beheben. Zahnspangen oder auch Zahnklammern (Die Bezeichnung bezieht sich natürlich auf das gleiche!) dienen seit vielen Jahrzehnten zur Hilfe und zum Ausgleich bei Problemen im Kiefer, was mit ungerade wachsenden Zähnen einhergeht. Das kann eine echte Belastung sein und zudem zum einem noch größeren Problem im Laufe des Lebens werden. Die ungeheure Vielfalt an Methoden beherrscht heutzutage kaum noch ein Zahnarzt im Ganzen und so haben sich auch in Deutschland speziell ausgebildete Mediziner dem Thema angenommen. Das betrifft auch die neuartige und sehr verträgliche Invisalign – Methode. Doch zunächst erst einmal ein paar grundsätzliche Hinweise.

Zahnspangen und ihre Geschichte

Zahnspange Erfunden wurden die sinnvollen Apparaturen im vorvergangenen Jahrhundert und es dauerte einige Jahrzehnte bis ihre Systematik voll ausreifen konnte. Die ersten Modelle, aus Kautschuk und Draht hergestellt, drückten direkt auf die schiefen Zahnreihen, was natürlich immer auch mit Schmerzen und Unwohlsein verbunden war. Wer die Rolle des Kiefers kennt, der weiß natürlich auch um dessen Empfindlichkeite. Später entdeckte man dann, dass sich gerade in der Pubertät die Wachstumsphasen der Muskeln gut nutzen lassen und verlagerte damit die Druckpunkte auf beide Kiefer. Der sogenannte „Aktivator“ war geboren und er stellte eine ungeheure Erleichterung für die Betroffenen dar. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch die ersten Modelle waren schon eine ungeheure Verbesserung, denn davor verloren die Menschen ihre Zähne entweder oder sie wuchsen häßlich und schmerzhaft völlig schief. Es gab dann auch noch zum Beispiel die Funktionsregler, die gezielt mit Zunge, Wangen und auch den Lippen arbeiteten – doch alle Geräte und Arbeitsweisen kann ich hier gar nicht aufzählen. Sie sind ja auch mehr oder minder überwunden, auch wenn das eigentliche Prinzip einer Zahnspange bis heute natürlich gleich geblieben ist.
Ein echtes Problem stellt jedoch die Entscheidung zwischen festen Platten und herausnehmbaren dar. Erstere sind natürlich sehr sinnvoll, denn um den vollen Erfolg garantieren zu können, muss der Druck permanent aufrecht erhalten werden! Allerdings sind diese festsitzenden Geräte auch gerade besonders verhasst, denn sie sehen ungeheuer mies aus und lassen sich schlecht reinigen. Wenn sich zum Beispiel darin Essensreste verfangen, kann das mit der Zeit übel riechen, was für einen Teenager ungemein nervig und belastend sein kann. Über das Aussehen brauche ich ja gar nicht weiter zu schreiben, das ist wohl jedem selbst klar, wie das auf andere wirken mag. Zumal junge Leute ästhetisch sehr grausam sein können und alle gut gemeinten Ratschläge der Ärzte und Eltern in der Realität kaum helfen. Die flexiblen Spangen hingegen werden gerne mal entfernt und immer gerne vergessen, was den ganzen Effekt unterläuft: Der Druck wird vermindert und die Fehlstellungen lassen sich kaum nachhaltig beseitigen. So kann die Prozedur viele Jahre dauern und am Ende gar keinen Erfolg bringen, ein Umstand, der Zahnmediziner immer zu den festen, aber eben so sehr verhassten Zahnspangen raten lässt.
Invisalign hingegen vermeiden diese unschönen Effekte und sie sind deshalb eine besonders innovative wie entlastende Methode, um Zähne wieder auszurichten und fürs Leben gesund zu erhalten.